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25.08.2011

Außenpolitik einmal anders

Ein Troll mit einer unglaublichen Massenvernichtungswaffe, eine rebellische Zwergin die Kleider trägt! Ein Assasine under cover und ein Polzeichef…
Welche Truppe könnte besser geeignet sein um in diplomatischer Mission ein Handelsabkommen mit Überwald zu schließen? Natürlich! Die Ehefrau, kein Verhandlungspartner könnte härter sein.*g*

Wer wie ich gerne Fantasy und Krimis liest, für den ist Terry Pratchett’s “Der fünfte Elefant” ein muss.
Gekommt vereint der Roman die Elemente beider Genre und rundet sie mit den von Pratchett gewohnten Parodien perfekt ab. Zwar bereits ein etwas älteres Werk des alzheimererkrankten Schriftstellers, doch wer es noch nicht kennt, kann hier den ein oder anderen Abend voller Spannung und Humor erwarten.

Es hätte quasi eine Art Erholungsurlaub für Kommandeur Mumm werden können, als ihn der Patrizier als Gesandten Ankh Morpork’s zur Krönung nach Überwald schickte, müsste er sich nicht Gedanken um rätselhafte Verbrechen in der Heimat machen. Und als ob das und die Werwölfe und Vampire aus Überwald nicht schon genug wären, muss er auch noch feststellen, dass sich ein Assasine unter seinem Gefolge befindet. Auf welcher Seite steht der Fremde eigentlich? Und welche Fronten existieren überhaupt? Wird am Ende gar ein Krieg aus einer simplen Diplomatenreise? Und in welchem Zusammenhang stehen die Verbrechen Ankh Morporks mit der Sache? Oder gehört dies alles zum Schachspiel des Patriziers?

Auch wenn der Gärtner diesesmal nicht der Mörder ist, so ist leider viel zu schnell klar wer hinter den Intrigen steckt. Nichtsdestotrotz kann man sich auf Spannung und überraschende Wendungen bis zum Schluss freuen. Darüber hinaus nimmt Terry Pratchett nicht nur Polizei, Politik und Nachrichtentechnik aufs Korn, sondern greift auch die Thematik Xenophobie und Vorurteile auf und lässt diese auf sehr interessante und satirische Weise in die Handlung mit einfließen.
Alles in allem ein sehr empfehlenswerter Roman, der so fesselt, dass man es beinahe bedauert das Ende der Geschichte erreicht zu haben.

1 Kommentar »

  1. 1
    Burkhardt schrieb am 4. September 2011 um 00:06


    Ich bin gerade eben das erste mal auf die Seite gekommen. Gefaellt mir bis jetzt gut.

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